Unternehmensprofil

Das Berliner Unternehmen ID (Information und Dokumentation im Gesundheitswesen) entwickelt seit 1985 Qualitätswerkzeuge für medizinische Dokumentation und Gesundheitsökonomie in Kliniken, Praxen, Versicherungen, Berufsgenossenschaften sowie Forschungseinrichtungen und realisiert darüber hinaus Gutachten und Forschungsprojekte im Gesundheitswesen.
 
ID kooperiert mit mehr als 110 Anbietern medizinischer Softwaresysteme, ist im deutschen Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) vertreten und fungiert als autorisierter Partner der Friedrich-Wingert-Stiftung für die Pflege des Wingert-NC, der Prozedurenklassifikation ICPM sowie dazugehöriger Softwaretools. Das Unternehmen ist gem. EN DIN ISO 9001:2015 zertifiziert.
 
ID offeriert Standardsoftware für die Codierung von Diagnosen und Prozeduren in den verschiedensten Klassifikationen, Grouper für die Entgeltermittlung in Fallpauschalen-basierten Abrechnungssystemen (wie z. B. DRG oder LKF) sowie Systeme zur Leistungsanalyse und Arzneimitteltherapiesicherheit.
 
Eine Kernkompetenz des Unternehmens liegt im Management medizinischer Terminologie. Für die Entwicklung des medizinisch-semantischen Netzes ID MACS® wurde in jahrelanger Detailarbeit die gesamte medizinische Fachsprache in ihre einzelnen Wortbestandteile zerlegt und maschinenlesbaren Indizes zugeordnet. Die linguistischen Arbeiten der ID wurden dazu seit 1985 u. a. mit den Ansätzen von Prof. Wingert, CEN und GALEN methodisch weiterentwickelt.
 
Mit dem Terminologieserver ID LOGIK® stellt ID Dienste bereit, die der Modellierung, Steuerung und Analyse von Prozesswissen unter Nutzung des etablierten Referenzwissens in ID MACS® dienen. Diese Funktionen lassen sich in für die kontextgesteuerte Dokumentation oder das Auslösen von order entries in den klinischen Applikationen anderer Anbieter nutzen. Auf diese Weise definierte Prozesse können ohne Veränderung der Datenmodelle mit neuen Inhalten versehen werden, da sie sich bei der Dokumentation auf begriffliche Konzeptstrukturen stützen. Zu derartigen Diensten zählen u. a. das Indizieren von Texten, das Ordnen von Klassifikationen und Konzepten, die Prüfung von Plausibilitäten und die Verbindung mit Referenzwissen. 
 
Softwarelösungen der ID sind derzeit in über 1.200 Krankenhäusern Deutschlands, die eine Bettenkapazität von mehr als 60 Prozent repräsentieren, sowie bei verschiedenen Kostenträgern erfolgreich im Einsatz. Das Codiersystem ID DIACOS® wird als multilinguales Tool darüber hinaus auch in vielen Kliniken in der Schweiz, in Österreich, in Slowenien und in China eingesetzt. 
 
Sämtliche international gebräuchlichen Nomenklaturen und Klassifikationen wie z. B. ICD-10-GM, ICD-10-SGB V, ICD-10 BMSG, ICD-10 WHO, ICD-9, ICD-9 BMAGS, OPS-301, ICPM 2.0, ICPM, CHOP, AO, QUADRA, KIKA, TNM, HV-BG-Schlüssel, Weller-Schlüssel, DKR, Wingert-NC u. v. m. wurden mit ID MACS® erschlossen und stehen in den Programmsystemen von ID zur Verfügung.