DMEA 2024

Perfekt verzahnte Lösungen: Codierung, Medizincontrolling, eMedikation, Terminologieserver

Die anstehenden Herausforderungen für deutsche Krankenhäuser sind allseits bekannt; Krankenhausreform, Gesundheitsdatennutzungsgesetz, Leistungsgruppen, Hybrid-DRG sind nur einige Themen.

ID hat einiges getan, um Klinikpersonal durch praxisrelevante Software-Lösungen zu unterstützen. Der Vorteil: ID bietet mit Anwendungen für die fallbegleitende medizinische Codierung, das Medizincontrolling, die elektronische Verordnung oder Terminologieserverdienste ein umfassendes Portfolio, sowohl für DRG und PEPP als auch für ambulant und stationär.

So präsentieren wir auf der DMEA ID DIACOS®, ID CCC, ID EFIX®, ID MEDICS® und vieles mehr. Zudem zeigen wir auf, welche Vorzüge unsere verzahnten Anwendungen für die klinische Praxis mit sich bringen; Kosten- und Zeitersparnisse, Reduzierung von Übertragungsfehlern oder Entlastung beim Dokumentationsaufwand sind nur einige davon.

Für jede Anwendungssparte haben wir Neuerungen entwickelt. ID clinical context coding (ID CCC) und ID DASHBOARD als Medizinprodukte der Klasse IIa (nach MDR) unterstützen dabei, die Informationsdefizite zwischen der Dokumentation der klinischen Behandlung und der stationären Abrechnung zu kompensieren. Mit einer semantischen Aufbereitung von Dokumenten wie Arztbriefen, OP-Berichten etc. können Vorschläge für Diagnosen, Prozeduren, ORPHA-Codes oder SNOMED CT-Indices vorgeschlagen werden.

ID EFIX® bindet unseren eigenen Leistungsgruppen-Grouper, bisher basierend auf den NRW-Leistungsgruppen, ein. Außerdem haben wir ein Zusatzmodul, den Kompass integriert, den wir zusammen mit unserem Partner MEDIQON entwickelt haben. Damit können Häuser detailliert analysieren, was die Konkurrenz machen.

ID MEDICS® verfügt über eine Insulinplankomponente, die auf der DMEA vorgestellt wird. Auch die Software-as-a-Service-Lösung DaWiMed, die Krankenhäusern beliebige, semantische Auswertungen ihrer Patientendaten zur Verfügung stellt, wurde wesentlich erweitert.

ID ist langjähriges Mitglied bei United Web Solutions. Der Verband ist eine Expertenallianz im deutschen Gesundheitswesen, die bereits seit 10 Jahren gemeinsam investitionssichere, individuelle und etablierte Web- und Cloud-Lösungen nach dem Best of Breed Prinzip umsetzt. Best of Breed. Best for health.

Neben den Produktpräsentation an unserem Messestand A-105 in Halle 4.2 sind wir auch in zahlreichen Veranstaltungen vertreten. Diese haben wir nachstehend für Sie zusammengefasst. Wir sind mit einem kompetenten Team aus allen Produktsparten vertreten. Vereinbaren Sie bereits jetzt einen Termin. Bei Bedarf stellen wir Ihnen auch Freitickets zur Verfügung.

Bitte vereinbaren Sie bereits vorab einen Termin:

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    Dienstag, den 09.04.2024

    10:30 - 11:15 Uhr - Messeführung: Software im Gesundheitswesen

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Software im Gesundheitswesen
    Referent: Sylvia Wellensiek

    Titel: Darstellung Leistungsgruppen, Hybrid-DRGs und ambulante Potentiale im BI-Tool ID EFIX®

    Da die Anforderungen an Datenlieferungen immer spezifischer und tiefreichender werden, kann ein umfassendes Business Intelligence (BI) Tool die tägliche Arbeit vereinfachen und unterstützen. Das Medizincontrolling muss in die Lage versetzt werden, Auswertungen und Entscheidungsgrundlagen für die operativen und strategischen Entscheidungen der Geschäftsleitung, medizinischen Leitungen und anderen mit überschaubarem Aufwand erstellen zu können. Politische Themen wie z. B. Leistungsgruppen, Hybrid-DRGs und ambulante Potentiale erhöhen die Anforderungen zusätzlich. ID EFIX® unterstützt bei allen Auswertungen. Die Daten werden analysiert und sie können auf Einzelfallebene sowie auf Fachabteilungsebene dargestellt, ausgewertet und simuliert werden. Derzeit erfolgen diese Auswertungen auf Basis der importierten §21-Datensätze.

    11:55 - 12:40 Uhr - Messeführung: Datennutzung

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Datennutzung
    Referent: Christin Müller

    Titel: Mit Hilfe des Medizincontrollings AMTS verbessern

    Ein Beispiel für regelbasierte KI sind eMedikationslösungen, die eine sichere Medikation unter Berücksichtigung von Diagnosen, Laborwerten und pharmazeutischen Informationen ermöglichen. Die ID-Lösungen für eMedikation werden in vielen Kliniken eingesetzt und prüfen täglich Millionen von Verordnungen. Im Medizincontrolling und in Fachgruppen können mit Hilfe von Terminologieserverdiensten erfasste Informationen zur filterbasierten Auswertung von Patientenkollektiven genutzt werden, um die Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimitteltherapie zu optimieren. Dies ermöglicht sowohl eine zielgruppenorientierte, als auch eine ganzheitliche Betrachtung.

    15:30 - 16:15 Uhr - Messeführung: Arzneimittelverordnung und -therapiesicherheit (AVTS)

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Arzneimittelverordnung und -therapiesicherheit (AVTS)
    Referent: Dr. Juliane Eidenschink

    Titel: eRezept-Schreibung sowie Insulinplanverordnungen und Dokumentation

    Mit der bundesweiten Einführung des eRezepts ergeben sich für die elektronische Verordnung neue Workflows.

    Durch die Insulinplankomponente steht dem Anwender ein Modul zur Verfügung um die Komplexitäten einer Insulintherapie in einer Softwarelösung abzubilden. Prozesse wie die Anordnung eines Insulinplanes mit und ohne Korrekturfaktor, sowie Bearbeitung und Gabedokumentation können damit abgebildet werden. Mit der Blutzucker-Kurve behalten Sie den Blutzucker Ihres Patienten stets im Auge.

    16:00 - 17:30 Uhr - Kongressvortrag: Immer noch Tempolimit auf der „Datenautobahn“!?

    Wo? _Arena, Halle 6.2
    Was? Kongress
    Session: KI und Entscheidungsunterstützung in praktischer Nutzung – RELOADED
    Referent: Dr. André Sander

    Künstliche Intelligenz (KI), Maschinenlernen und Algorithmen sind im Kontext der Digitalisierung des Gesundheitswesens unverändert in aller Munde. Auch wenn sich die hochgesteckten Erwartungen nicht immer erfüllen, wie das Beispiel „Dr. Watson“ zeigt, und eine Vielzahl von Fragen diskutiert wird – jenseits von Marketingversprechen haben die neuen Verfahren bereits an vielen Stellen Einzug in den Alltag der Medizin gehalten. Sei es zur klinischen Entscheidungsunterstützung oder auch im Einsatz durch Patientinnen und Patienten. Generative KI, die Texte, Bilder oder anderen Medien generieren kann, gilt als neuester „Game Changer“. In dieser Session wird erneut beleuchtet, wo und wie solche Anwendungen bereits ganz praktisch in der Versorgung im Krankenhaus und im ambulanten Bereich oder auch durch Patient:innen selbst eingesetzt werden. Der Fokus liegt hierbei auf der praktischen Anwendung, den gesammelten Erfahrungen und den sich stellenden Herausforderungen.

    Für diese Session suchen wir ausschließlich Beiträge zum praktischen, medizin- und patientennahen Einsatz von KI, maschinellem Lernen und Algorithmen im gesamten Behandlungsprozess (Diagnostik und Therapie) durch Healthcare Professionals und/oder Patient:innen. Die Anwendung muss bereits im Behandlungsalltag eingesetzt werden – wenn auch nicht zwingend schon in der Regelversorgung. Einreichungen mit ausschließlich theoretischen Betrachtungen oder zu Projektplanungen werden nicht angenommen.

    Mittwoch, den 10.04.2024

    10.15 – 11.00 Uhr - Stipendiaten der Friedrich-Wingert-Stiftung stellen ihre Arbeiten vor

    Wo? _Box 2, Halle 6.2
    Was? Nachwuchs

    Die Friedrich-Wingert-Stiftung fördert seit vielen Jahren wissenschaftliche Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Medizinischen Informatik, Linguistik und der Medizin, insbesondere, soweit diese der medizinischen und pflegerischen Dokumentation und der Weiterentwicklung von Methoden und Algorithmen zur rechnergestützten Analyse von medizinischen Texten dienen.
    Aufgrund eines hohen Mangels an qualifiziertem Nachwuchs im Bereich IT im Gesundheitswesen hat die Stiftung ein Förderkonzept für Studierende und junge Nachwuchswissenschaftler an Hochschulen, Universitäten und sonstigen akademischen Bildungseinrichtungen ins Leben gerufen. Dieses sieht die jährliche Vergabe von bis zu 10 Stipendien vor. Stipendiaten des aktuellen Förderjahrgangs stellen im Rahmen der DMEA Ihre Studienprojekte vor.

    Moderation: Prof. Paul Schmücker

     

    13:30 - 14:15 Uhr - Messeführung: Cloud im Gesundheitswesen

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Cloud im Gesundheitswesen
    Referent: Dr. André Sander

    Titel: Digitale Akten aus der Steckdose

    Daten zählen zu den wichtigsten Gütern unserer Zeit. Im Gesundheitswesen ist deren Nutzung allerdings bisweilen schwierig bis unmöglich, auch wenn diese mittlerweile digital bzw. digitalisiert vorliegen. ID hat in Kooperation mit DMI eine Portallösung entwickelt, die Krankenhäusern beliebige, semantische Auswertungen ihrer Patientendaten zur Verfügung stellt. Zudem ist die Implementierung der Software-as-a-Service-Lösung DaWiMed ohne großen Aufwand möglich.

    14:45 - 15:30 Uhr - Messeführung: Interoperabilität

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Interoperabilität
    Referent: Dr. André Sander

    Titel: Semantische Interoperabilität

    Mithilfe des Terminologieserver ID LOGIK® erfassen Krankenhäuser Patientendaten strukturiert und automatisiert und machen sie so für Analysen und Entscheidungsunterstützung nutzbar. ID gibt seinen Kunden mit dem Terminologieserver und der Ontologie ID MACS® die Möglichkeit, Patientendaten intelligent für die gezielte Steuerung und Verbesserung von Arbeitsprozessen im Krankenhaus zu nutzen. Alle vom Krankenhaus erfassten Daten werden analysiert, strukturiert und kategorisiert und können so mithilfe des Wissens von ID MACS® vom Anwender im klinischen Alltag in vielfältiger Weise genutzt werden. Die gesamte linguistische Pipeline wird über Webservices verfügbar gemacht. Der Terminologieserver unterstützt gängige Standards wie FHIR® und SCT.

    Donnerstag, den 11.04.2024

    10:45 - 11:30 Uhr - Messeführung: Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen
    Referent: Dr. André Sander, Dr. Lara Ehrenhofer

    Titel: Data driven medicine

    In Deutschland liegen strukturierte Daten im Bereich der Diagnostik und Therapie hauptsächlich in Form von Abrechnungsdaten vor. Medizinischer Freitext, wie OP-Berichte, Befunde und Pflegedokumentationen, stellen eine wichtige Datenquelle dar. Die Erschließung solcher Daten erfordert Methoden der Computerlinguistik, einschließlich Natural Language Processing (NLP) Pipelines, die sowohl maschinelles Lernen als auch regelbasierte bzw. symbolische KI-Algorithmen verwenden. Es wird gezeigt, das Freitext ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Dokumentation darstellt und gleichzeitig wichtige Informationen enthält, die sich nur dort wiederfinden. Die Werkzeuge stehen an der Schwelle zu nachvollziehbarer, intelligenter Unterstützung – wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir uns endlich mit den Details beschäftigen können.

    13:15 - 14:00 Uhr - Messeführung: Digital Patient Empowerment

    Wo? Stand ID, Halle 4.2 / A-105
    Was? Messerundgang
    Thema: Digital Patient Empowerment
    Referent: Dr. André Sander

    Titel: Verbesserung im Versorgungs­prozess von Personen mit familiärem Krebsrisiko

    Die dVP_FAM soll den Versorgungs­prozess von Personen mit familiärem Krebsrisiko verbessern. In Deutsch­land erkranken jährlich etwa 69.000 Frauen und fast 700 Männer neu an Brust- und etwa 7.300 Frauen an Eierstockkrebs. Bei rund 30 Prozent der Betroffenen ist dabei eine familiäre Häufung dieser Krebsarten zu beobachten. Aus dieser familiären Häufung kann in bestimmten Fällen eine genetische Belastung abgeleitet werden. Die dVP_FAM soll die Identifikation von Personen mit erhöhtem Risiko erleichtern und sie auf dem Weg zu einer inten­sivierteren Betreuung begleiten. Im Rahmen einer Studie wird die Wirk­samkeit der digitalen Versorgungs­plattform überprüft. Dabei wird auch der Einfluss auf die Lebens­qualität und die Gesund­heits­kompetenz der Studien­teil­nehmenden untersucht.